Festrede von Michael Cramer zum 20 jährigem Bestehen des

20. November 2013 zur Übersicht

Förderverein Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde

Sehr geehrte Damen und Herren,

Zunächst möchte ich mich recht herzlich beim  "Förderverein Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde" dafür bedanken, dass  ich die Festrede zum 20. Jahrestag halten  darf. Die Erinnerungsstätte hier in Marienfelde habe ich des Öfteren besucht, sie ist ein lebendiger Ort im Gedenken an die Spaltung von Berlin und Deutschland – und natürlich auch an deren Überwindung durch die Friedliche Revolution in Ostmitteleuropa.

Spaltung und Wiedervereinigung haben auch mein Leben geprägt. Nun  bin ich allerdings ein, wenn auch glücklicher, Verlierer der Deutschen Einheit. Warum ein Verlierer? Da ich an einem 16. Juni  geboren wurde, war der Tag nach meinem Geburtstag viele Jahre lang ein Sonntag,  weil in der Bundesrepublik seit 1954 der 17. Juni  zur Erinnerung an den Volksaufstand in der DDR als "Tag der Deutschen Einheit" ein Feiertag war.  Seit 1991  ist das nicht mehr der Fall. Und deshalb bin ich ein glücklicher Verlierer der Deutschen Einheit!

Geboren in Westfalen, habe ich West-Berlin und die Mauer im Jahre 1963 zum ersten Mal gesehen. Ich fuhr mit meinem Fußballverein TuS Ennepetal nach Berlin und spielte gegen den BFC Südring. Ich aß meine erste Curry-Wurst - die gab es damals noch nicht in West-Deutschland - spielte zum ersten Mal Mini-Golf in der Hasenheide - das konnte man damals noch nicht in Ennepetal - und trank die erste Fassbrause - die gibt es heute noch nicht in West-Deutschland.

Für diese Reise schenkte mir meine Tante eine Kamera, und die ersten Fotos machte ich von dem markanten Eckhaus in der Eberswalder Straße, vom Podest an der Mauer am Ende der Bernauer Straße. Und jedes Mal, wenn ich später nach Berlin kam, ging ich zur Bernauer Straße und beobachtete, wie sich die Mauer veränderte. Anfangs waren die Fenster und Türen der gesamten Fassade zugemauert, später wurden die Häuser bis zum ersten Stockwerk abgerissen, anschließend vollständig und durch die "moderne" Mauer ersetzt.

Nach meinem Studium in Mainz zog ich 1974 nach Berlin. Wegen meines politischen und gewerkschaftlichen Engagements und meiner Kritik an der DDR hatte ich vor 1989 Einreiseverbot in die DDR und nach Ost-Berlin. Auch vor diesem Hintergrund ist mein Engagement für den "Berliner Mauer-Radweg" und den "Europa-Radweg Eiserner Vorhang" zu erklären. Und dieses Engagement ist wohl auch der Grund dafür, dass ich heute zu Ihnen sprechen darf.

Vor 60 Jahren, am 14.?April 1953, wurde das Notaufnahmelager Marienfelde durch den Bundespräsidenten Theodor Heuss und den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Ernst Reuter, eingeweiht. In der Urkunde heißt es:

"Berlin und die Bundesregierung erbauen diese Siedlung als ersten Sammelpunkt und Durchgangslager für die aus der Zone der Unfreiheit in immer wachsender Zahl hereinströmenden Flüchtlinge. In der festen Zuversicht, dass der Kampf um die Freiheit und Einheit aller Deutschen endgültig gewonnen wird, errichtet Berlin dieses Notaufnahmelager in Form einer Wohnsiedlung, die später eine Heimstätte freier und glücklicher Menschen sein soll. Die ganze Planung ist daher auf diese endgültige Verwendung abgestellt. Die Siedlung ist ein Zeuge der engen Verbundenheit Berlins mit den versklavten Brüdern im Osten und der freiheitlichen Welt des Westens".

Schon 1952 wurde die deutsch-deutsche Grenze militärisch gesichert. Die darauf folgende erste große Zwangsaussiedlung aus dem Grenzgebiet in der DDR trug den Namen "Aktion Ungeziefer". Der von den SED-Ideologen gewählte Begriff aus dem Wörterbuch des Unmenschen zeigt, wie wenig sie  aus der Barbarei des Nationalsozialismus  gelernt hatten. Denn die Zeit, in der Menschen als "Ungeziefer" diffamiert und auch ermordet wurden, lag erst wenige Jahre zurück! Von Ende Mai bis Anfang Juni 1952 wurden über 10.000 DDR-Bürger aus der fünf Kilometer breiten Sperrzone als "unzuverlässige Elemente" zwangsumgesiedelt. Danach wurden die deutsch-deutschen Grenzanlagen immer weiter perfektioniert, bis es faktisch unmöglich war, von Ost- nach West-Deutschland zu fliehen. Deshalb war bis zum Mauerbau 1961 das Überqueren der Berliner Sektorengrenze die am wenigsten gefährliche Möglichkeit, die DDR ohne behördliche Genehmigung zu verlassen.

Seit 1953 führte der Weg fast jeden zweiten Flüchtlings über West-Berlin. Bis zum 30.?Juni 1990 passierten insgesamt 1,35?Mio. DDR-Flüchtlinge und Übersiedler dieses schmale Tor zur Freiheit. Unter ihnen waren der schon in der DDR sehr populäre Schauspieler Manfred Krug, der spätere Bundespräsident Horst Köhler, Rudi Dutschke, Klaus Staeck, Uwe Johnson, Nina Hagen und Dieter Hallervorden. Sie wurden in den meisten Fällen per Flugzeug nach West-Deutschland gebracht. Nach der KSZE-Konferenz haben von 1977-1989 über 176.000 Menschen mit einem "Ausreiseantrag" die DDR verlassen, 35.000 Häftlinge wurden freigekauft.

Im Notaufnahmelager erhielten die DDR-Flüchtlinge Nahrung, Kleidung und Unterkunft. Als erste Anlaufstelle im Westen beherbergte es alle an der Notaufnahme beteiligten alliierten und deutschen Dienststellen, Organisationen und Verbände. Umfangreiche Aufnahme-Formalitäten waren zunächst zu erledigen und erst am Schluss des Verfahrens wurde für die meisten Flüchtlinge dann der Flug nach West-Deutschland organisiert. Weitere Notaufnahmelager befanden sich in Gießen und Uelzen. Von diesen drei Lagern aus wurden die Flüchtlinge auf die 11?Bundesländer verteilt.

Die Zahl der Flüchtlinge war immer auch ein Seismograf für  die politische Entwicklung und das Ausmaß der Repression in der DDR. 1953, im Jahr des Aufstandes vom 17.?Juni,  kamen von insgesamt 331.000?Flüchtlingen 305.000 nach Marienfelde. Im Jahr des Mauerfalls 1989 waren es insgesamt 344.000. Im (Halb-)Jahr des Mauerbaus 1961 flüchteten bis zum 13.?August 125.000?Menschen nach West-Berlin, in den Jahren nach dem Mauerbau kamen durch Freikauf, sog. "legale" Übersiedlung etc. pro Jahr etwa so viele Flüchtlinge wie vor dem 13.?August pro Tag.

Im Verlauf des Einigungsprozesses wurde das Notaufnahmeverfahren am 30.?Juni 1990 eingestellt. Danach befand sich auf dem Gelände die Zentrale Aufnahmestelle des Landes Berlin für Aussiedler?(ZAB) aus den verschiedenen osteuropäischen Regionen. Von 2,5?Mio.?Aussiedlern, die seit 1989 fast ausschließlich aus Russland und anderen Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion kamen, lebten 500.000 hier in den 60 Wohnblocks. Ende August 2010 wurde das Aufnahmelager in dem unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeensemble geschlossen.

Vor 20 Jahren - und  aus diesem Anlass haben wir uns heute hier versammelt - wurde aus dem Notaufnahmelager diese Erinnerungsstätte. Dass  ein solches Notaufnahmelager überflüssig geworden war, verdanken wir  vor allem zivilgesellschaftlichem Engagement. Und wenn wir uns  über die Ereignisse vom 9. November 1989  freuen, dürfen wir die Vorgeschichte nicht vergessen:

Der 17.?Juni 1953 in der DDR war der erste Volksaufstand im sowjetischen Machtbereich nach dem Zweiten Weltkrieg. Ihm folgten 1956 im Juni die Posener Demonstrationen in Polen und im Oktober die Revolution in Ungarn, 1968 der Prager Frühling in der Tschechoslowakei, 1970 der Arbeiteraufstand in Polen, 1977 die Charta 77 in der Tschechoslowakei sowie 1980 die Entstehung der Solidarnosc-Bewegung in Polen. Sie hatte mit 10?Millionen mehr als dreimal so viele Mitglieder wie die Kommunistische Polnische Staats-Partei. Ohne die Aktivitäten der polnischen Gewerkschaft Solidarnosc mit Lech Walesa, ohne die erfolgreiche Orientierung der Ungarn nach Westen, ohne die "Samtene Revolution" in der Tschechoslowakei mit Vaclav Havel, ohne den "Singende Revolution" genannten Kampf der Unabhängigkeitsbewegungen in den baltischen Staaten und ohne die immer stärker werdende Oppositionsbewegung in der DDR wäre vor fast 25 Jahren weder die Mauer in Berlin noch der Eiserne Vorhang in Europa gefallen.

Auf all das haben die Regierungen in Ost und West nur reagiert - reagieren müssen! Die Überwindung der Teilung von Berlin, Deutschland und Europa und die damit verbundenen Veränderungen in der Welt sind das Ergebnis von  couragiertem Widerstand vieler einzelner Menschen. Deshalb auch an dieser Stelle: Einen herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten und ein großes Dankeschön für dieses Engagement!

Heute vor genau 20 Jahren begann der Verein mit einer kleinen Ausstellung, die Geschichte des Notaufnahmelagers und der deutsch-deutschen Fluchtbewegung zu erforschen, zu dokumentieren und einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Von der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages zur "Überwindung der Folgen der SED-Diktatur im Prozess der Deutschen Einheit" wurde die Erinnerungsstätte 1998 als Gedenkstätte von gesamtstaatlicher Bedeutung eingestuft und im April 2005 mit einer Dauerausstellung zur Flucht im geteilten Deutschland eröffnet. In dieser Ausstellung wird die Geschichte sehr informativ und - als Lehrer  freut mich das besonders - sehr pädagogisch aufgearbeitet und dargestellt. Auch ein problematischer Aspekt, die Stasi-Spitzel unter den Mitarbeitern, wird nicht unter den Teppich gekehrt.

Seit dem 1. Januar 2009 ist die Erinnerungsstätte Teil der öffentlich-rechtlichen "Stiftung Berliner Mauer". Vor der Erinnerungsstätte befindet sich das Denkmal "Fluchtkoffer", das Ängste und Hoffnungen des Neuanfangs verkörpert. Es handelt sich um einen Abguss des Originalkoffers, der 1958 das Ehepaar Dubrow auf dem Weg von Ost-Berlin in den Westteil der Stadt begleitete. Damals fuhren die U- und S-Bahnen entsprechend ihrer Strecken über die Sektorengrenze und hielten auf allen Bahnhöfen. Der Koffer war, um nicht aufzufallen, in der S-Bahn abseits hingestellt worden, denn es gab natürlich Spitzel in den S-und U-Bahnen.  Die Dubrows hatten Glück - nicht nur dem jungen Ehepaar, auch dem Koffer gelang die Flucht. 

Hans-Dieter Dubrow war Lehrer, Schulleiter und Schulrat im Bezirk Neukölln. Nach seiner Pensionierung unterstützte er die Erinnerungsstätte auch mit seinen Erfahrungen und führte Gruppen durch die Ausstellung. Ich hatte ihn Ende der 1970er Jahre kennengelernt, als er Vorsitzender des Lehrer-Personalrats in den Zeiten der „Berufsverbote“ war, welche die sozial-liberale Koalition unter Willy Brandt mit Unterstützung aller Ministerpräsidenten 1972 verfügte. Damals konnten Mitglieder von bei Wahlen zugelassenen Parteien oder sonstige systemkritische Personen aus dem Öffentlichen Dienst entfernt werden. Allein im Bezirk Neukölln wurden 12 Lehrkräfte entlassen. Unter den Berliner Berufsverbotsopfern befanden sich z.B. die Schriftsteller Peter Schneider und Rüdiger Safranski. Nur als Nebenbemerkung: Wer weiß, ob sie ihre vielen interessanten Bücher geschrieben hätten, wenn sie  im Staatsdienst gelandet wären?

Zurück zu Herrn Dubrow: Als er in den 1980er und 1990er Jahren in Neukölln als Schulrat für die Neueinstellung von Lehrkräften zuständig war, saß ich als für diesen Bereich zuständiges Personalratsmitglied auf der anderen Seite des Tisches. Wir waren quasi zur Kooperation verpflichtete Kontrahenten. Anders als heute, gab es damals sehr viel mehr Bewerber als Stellen im Berliner Schuldienst. Geprägt von der je eigenen Biographie und politischen Einstellung, wollten wir Personalräte, dass  die bei uns einst disziplinierten Lehrkräfte wieder eingestellt werden, während Schulrat Dubrow vor allem die Lehrkräfte im Auge hatte, die aus politischen Gründen die DDR – legal oder illegal – verlassen hatten.  In langen und von jeder Seite mit viel Engagement geführten Verhandlungen war manchmal das Ergebnis geradezu salomonisch: einer für dich und einer für mich! So konnten zwei Lehrkräfte, die unter völlig unterschiedlichen Bedingungen diszipliniert worden waren - der eine in der DDR, der andere in der Bundesrepublik - wieder in ihrem Beruf arbeiten! Und ohne Hans-Dieter Dubrow, der leider vor einem Jahr verstorben ist, wäre das nicht gelungen.

Die Berufsverbote wurden übrigens 1995 vom Europäischen Gerichtshof als Verletzung der Menschenrechte verurteilt. Normalerweise werden die Fehler einer Generation erst von der nächsten korrigiert. Hans-Dieter Dubrow ist eine Ausnahme, er  hat den Neuköllner Berufverbotsopfern wieder eine berufliche Zukunft gegeben. Und dafür - posthum - ein herzliches Dankeschön!

Von dem großen Europäer Jean Monnet stammt der Satz: "Nichts ist möglich ohne die Menschen, nichts dauerhaft ohne Institutionen." Dass aus dem ehemaligen Notaufnahmelager eine Erinnerungsstätte mit einem Museum werden konnte, ist ein Beleg für den Wahrheitsgehalt dieser Aussage. Und auch diese Entwicklung verdanken wir einem zivilgesellschaftlichen Engagement.

Vor 20 Jahren, im Herbst 1993, wurde der "Verein Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde" gegründet. Einer, der von Anfang an dabei war, ist Harald Fiss. An die erste Begegnung mit ihm kann ich mich noch gut erinnern. Als ich gerade neu in das Abgeordnetenhaus von West-Berlin gewählt worden war, besuchte ich mit dem  Ausschuss für Bundes- und Europa-Angelegenheiten im Sommer 1989 das Notaufnahmelager Marienfelde. Wir Grünen waren ja überraschenderweise an der Regierung beteiligt - übrigens die erfolgreichste Regierung aller Zeiten, denn in den 20 Monaten des rot-grünen Senats stieg Hertha BSC in die 1. Bundesliga auf und die Mauer fiel - das konnte bis heute nicht getoppt werden.

Im Sommer 1989 hielten fast alle Sozialdemokraten und auch viele Mitglieder der "Alternativen Liste für Demokratie und Umweltschutz" - so hießen die Grünen damals - die Wiedervereinigung für einen Wunsch von gestern und beschworen die Zweistaatlichkeit von Deutschland und Berlin. Im Mitarbeiterstab des Notaufnahmelagers wurden deshalb eher CDU-Mitglieder vermutet. Als der Ausschuss hier in Marienfelde ankam, wurden wir vom Leiter des Notaufnahmelagers, Harald Fiss, begrüßt. Auch Frau Stahmer, als damalige Sozialsenatorin, war dabei. Und  ich erinnere mich, wie Harald Fiss die Rede von Theodor Heuss verlas und zu den von mir oben zitierten Formulierungen etwas relativierend bemerkte: "Das war die Sprache der damaligen Zeit".  Denn vor dem November 1989 dachte niemand daran, dass diese  Häuser so bald schon nicht mehr als Aufnahmelager würden dienen müssen. Plötzlich ging ein erstauntes Raunen durch die sozialdemokratischen Ausschussmitglieder: "Das ist ja einer von uns" -  das hatten sie wohl nicht erwartet!

Harald Fiss war von 1985-1990 der Leiter des Notaufnahmelagers und 1993 Mitbegründer des Vereins "Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde", dessen Vorsitzender er von 1995-2007 war, und dessen Ehrenvorsitzender er seitdem ist. Er hat sich nicht nur für diese Erinnerungsstätte und dieses Museum eingesetzt. Ihm ist es auch zu verdanken, dass für jeden an der Grenze getöteten Flüchtling eine Stele errichtet wurde und mit einem kurzen Text und einem Foto an diesen Menschen erinnert wird, damit er nicht in der Anonymität verschwindet. Die Höhe der gelben Stelen ist Symbol: Es sind 3,60 Meter - exakt die Höhe der Mauer.

Harald Fiss war von Anfang an dabei. Er wollte und will die Erinnerung wach halten. Es soll keinesfalls Gras über die Geschichte  wachsen. Und weil er dabei so hartnäckig und zugleich auch so erfolgreich war, darf ich sagen: Ohne Harald Fiss hätte es diese Entwicklung wahrscheinlich gar nicht gegeben. Und deshalb: Ein herzliches Dankeschön an Harald Fiss!

Wir alle wissen: "Nur wer seine Vergangenheit kennt, wird die Zukunft meistern" oder - so lautet der erste Satz der Präambel zum Stasi-Unterlagengesetz der Tschechischen Republik: "Wer seine Vergangenheit nicht kennt, ist dazu verurteilt, sie zu wiederholen". Wir alle wollen die Zukunft meistern, niemand will, dass sich diese Geschichte wiederholt. Deshalb ist es so schön, dass wir die Ausstellung in diesen Gebäuden besuchen können. Das verdanken wir dem Verein, der vor 20 Jahren den Grundstein für diese Entwicklung gelegt hat.

Und maßgeblich am Aufbau dieser Ausstellung beteiligt war Helge Heidemeyer, der als Nachfolger von Harald Fiss seit 2007 der Vorsitzende des Fördervereins ist. Das Lob für die Ausstellung gilt ihm natürlich ganz besonders. Deshalb auch ein herzliches Dankeschön für Helge Heidemeyer und seine Arbeit. Aber nicht nur bei Herrn Heidemeyer, auch bei den vielen Beteiligten möchte ich mich - sicherlich auch in Ihrer aller Namen - für das erfolgreiche Engagement recht herzlich bedanken.

Dem "Förderverein Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde" wünsche ich zum 20. Geburtstag mit seinen vielen ehrenamtlich tätigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch in Zukunft alles Gute und viel Erfolg.

Michael Cramer, 19.11.2013