Europäer sind sesshaft, aber als Pendler und Dienstreisende viel unterwegs

22. Oktober 2008 zur Übersicht

Erste repräsentative Studie in Europa zu berufsbedingter räumlicher Mobilität zeigt: Jeder zweite Erwerbstätige hat Erfahrungen mit Mobilität

Die Studie "Job Mobilities and Family Lives in Europe" wurde innerhalb des Sechsten Rahmenprogramms für Forschung und technologische Entwicklung der Europäischen Kommission finanziell gefördert, in Frankreich, Deutschland, Spanien, Polen, der Schweiz und Belgien durchgeführt und von der Johannes Gutenberg-Universität Mainz koordiniert.

Die Studie zeigt, dass die Menschen in Europa selten über weite Strecken umziehen und migrieren kaum. Um den Mobilitätsanforderungen dennoch nachzukommen haben die Europäer vielfältige Strategien entwickelt: Sie pendeln täglich oder wöchentlich über große Distanzen, führen Fernbeziehungen, lassen sich ins Ausland entsenden oder unternehmen häufig längere Dienstreisen. Annähernd jeder zweite Erwerbstätige in Europa hat Erfahrung mit berufsbedingter räumlicher Mobilität.

Eine Pressemitteilung zu der Studie finden sie hier.

Zur Webseite des Projekts kommen sie hier.