BVG-Vorstände

13. März 2004 zur Übersicht

Der Fisch stinkt vom Kopf her: BVG-Vorstände genehmigen sich astronomische Gehälter

Die BVG muss sparen - aber nicht bei den Häuptlingen, sondern nur bei den Indianern. Das scheint die Devise des neuen Vorstands zu sein. Nach außen Wasser predigen und heimlich Wein trinken.

Gut dass es den Rechnungshof und die freie Presse gibt. Ein Vorstand, der selbst den Angestellten aus der zweiten und dritten Ebene mehr Gehalt zubilligt als dem Regierenden Bürgermeister, ist skandalös - und in Zeiten der Berliner Haushaltsnotlage die reine Provokation.

Ein solcher Vorstand muss bei der Sanierung scheitern. Wer sich selbst so üppig bedient, wird bei den notwendigen Gehaltskürzungen der Mitarbeiter wenig überzeugen.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen fordert den Senat auf, das Finanzgebaren bei der BVG rückhaltlos aufzuklären und die notwendigen personellen Konsequenzen zu ziehen.

Ein solches Geschäftsgebaren darf in einer Anstalt Öffentlichen Rechts, die sich im Eigentum des Landes Berlin befindet, nicht schulterzuckend hingenommen werden.