Aktion mit Ben Wagin zum Projekt „Mauer - keine Dauer“

04. März 2014 zur Übersicht

Fototermin Donnerstag, 6. März 2014, 11 Uhr, Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor (nur bei trockener Witterung!!!)

Am Donnerstag, 6. März 2014, 11 Uhr, wird Michael Cramer, MdEP, an der Aktion von Ben Wagin zu seinem Projekt „Mauer - keine Dauer“ auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor (nur bei trockener Witterung) teilnehmen. Dazu bittet Michael Cramer um Kenntnisnahme der Pressemitteilung des Baumpatenverein e.V. unten.

PRESSEMITTEILUNG

Aktion mit Ben Wagin zum Projekt „Mauer - keine Dauer“

Fototermin Donnerstag, 6. März 2014, 11 Uhr, Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor
(nur bei trockener Witterung!!!)

Mit seinem Projekt „Mauer keine“ will der Berliner Aktionskünstler Ben Wagin anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls mit einer begehbaren Geschichts-Installation einen Focus auf die Schicksalsorte und Opfer der Mauer sowie die zentralen Orte des Berliner Kriegsgeschehens setzen. Er bildet den abstrahierten Stadtumriss mit symbolischen handgefertigten Mauerteilen aus Aktenordnern nach. Jeder vormalige Mauerkilometer wurde in seiner Planung und Verwaltung erst mit Mauerakten geführt, dadurch erst ermöglicht und dann verwaltet. Dadurch wird heute jeder dieser Mauerkilometer wieder durch das Abmaß zweier Aktenordner gespiegelt und versinnbildlicht, collagiert als skulpturale Artefakte, in Form und Proportion der bekannten Mauersegmente.

Ben Wagin stellt den Teil der Installation mit der innerstädtischen Grenze und der Nachzeichnung des übrigen Grenzverlaufes im Rahmen eines Fototermins

am Donnerstag, dem 6. März 2014 um 11 Uhr auf dem Platz des 18. März vor dem Brandenburger Tor (nur bei trockener Witterung!!!) vor.

Die vollständige Installation soll anlässlich des 25. Jahrestages des Mauerfalls in diesem Jahr im Gedenkraum der Bundestagsbibliothek sowie am 11. November 2014 im Haus der Europäischen Kommission in Brüssel gezeigt werden.

Ben Wagin (83) hat die Mauerzeit, die Schleifung der Mauer, das Überwachsen des Mauerstreifens, das Verblassen der Spuren minutiös verfolgt, mit zahlreichen Aktionen begleitet, den einzigen Mauerort im Regierungsviertel, das „Parlament der Bäume“, erhalten und ausgebaut und mit seinen Installationen immer wieder die Aufmerksamkeit auf Ereignisse an der Mauer gelenkt und Denkorte hierzu gestaltet.