EU-Parlament will "Iron Curtain Trail"
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geplanter Verlauf des "Iron Curtain Trail" |
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Das Europäische Parlament hat am Donnerstag den Bericht über "Neue Perspektiven und Herausforderungen für einen nachhaltigen europäischen Fremdenverkehr" beschlossen.
Auf Antrag der Fraktion der Grünen/EFA werden die Kommission und die Mitgliedsstaaten aufgefordert, "die Initiative 'Iron Curtain Trail' umzusetzen, eine Initiative nach dem Muster der Initiative 'Boston Freedom Trail' im Gedenken an den Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg oder der Initiative 'Berliner Mauerweg' in Erinnerung an den Bau und den Fall der Berliner Mauer, um die europäische Identität zu fördern".
Bereits am 30. August hatte der Ausschuss für Verkehr und Fremdenverkehr zum Haushaltsplan 2006 beschlossen: "der Iron Curtain Trail sollte als Beispiel für sanfte Mobilität und als Symbol für die Wiedervereinigung Europas gefördert werden".
Dazu erklärt Michael Cramer, MdEP und verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Europäischen Parlament:
"Der Eiserne Vorhang hat Europa mehrere Jahrzehnte geteilt. Die Erinnerung an die Spaltung des Kontinents und seine Überwindung kann durch den "Iron Curtain Trail" auch an die kommenden Generationen weitergegeben werden. Schon heute sind an diesem Projekt 12 EU-Mitgliedsstaaten beteiligt (Finnland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Deutschland, Tschechien, Slowakei, Österreich, Ungarn, Slowenien, Griechenland).
Das 6.800 km lange "Grüne Band" vom nördlichen Eismeer bis zum Schwarzen Meer steht unter der Schirmherrschaft auch von Michail Gorbatschow. Im Dezember 2004 hat der Deutsche Bundestag einstimmig dafür votiert, den 1.400 km langen ehemaligen deutsch-deutschen Grenzstreifen zu schützen und für den sanften Tourismus zu erschließen.
Ich freue mich über die breite Zustimmung im Europäischen Parlament und hoffe, dass die Mitgliedsstaaten zusammen mit der EU Kommission das "Grüne Band" nun zügig realisieren, damit man Europäische Geschichte, Politik und Kultur im wahrsten Sinne des Wortes erfahren kann."




