Ortschefs drehen an Tourismus-Schraube

15. Dezember 2017 zur Übersicht

Artikel erschienen über "www.noen.at" am 29.11.2017

Haupt-Radrouten werden 2018 fertiggestellt, jetzt entwickeln Bürgermeister der Mitgliedsgemeinden Strategien.

Die Bürgermeister jener Gemeinden, die dem Regionalverband March-Thaya-Auen angehören, erarbeiteten Strategien, um die Kleinregion für den Tourismus interessanter zu machen. Bei der Generalversammlung in Jedenspeigen wurden die Weichen für eine engagierte Zukunft gestellt. SP-Vizebürgermeister Wolfgang Gaida aus Hohenau wurde als Vorsitzender des Regionalverbands, der gleichzeitig auch einen Tourismusverband bildet, bestätigt. Diesem gehören die Gemeinden Rabensburg, Hohenau, Ringelsdorf-Niederabsdorf, Drösing, Jedenspeigen, Dürnkrut und Angern an.

Der erste Workshop, um in den Bereichen „Verwaltung und Bürgerservice“ sowie „Lebensqualität für die Bevölkerung“ gemeinsame Kooperationsschwerpunkte auszuarbeiten, soll gleich nach den Feiertagen im Jänner 2018 stattfinden. Gleichzeitig hielten die Ortschefs fest, den sanften Tourismus nun ordentlich ankurbeln zu wollen. Mit sehr aufwendigen Projektierungen zu den Radwegen „Iron Curtain Trail“ (EuroVelo 13) und zur Kamp-Thaya-March-Radroute (NÖ Hauptradroute) wurde in den letzten Jahren die Basis dafür geschaffen.

Auf den gleichzeitigen Schutz des sensiblen Naturraums der March-Thaya-Auen wurde dabei, im Rahmen einer Naturverträglichkeitsprüfung, die aus eigenem Antrieb initiiert und positiv abgeschlossen wurde, natürlich nicht vergessen.

Die baulichen Optimierungsmaßnahmen der Radrouten werden im kommenden Jahr fertiggestellt. Ab dann soll für die Region und die dort lebenden Menschen ein Wertschöpfungsfaktor spürbar werden. Deshalb wird parallel zur momentan laufenden Radrouten-Optimierung eine touristische Angebots- und Produktentwicklung sowie eine Besucherlenkung umgesetzt.

March-Thaya-Auen wurde dabei, im Rahmen einer Naturverträglichkeitsprüfung, die aus eigenem Antrieb initiiert und positiv abgeschlossen wurde, natürlich nicht vergessen.

Die baulichen Optimierungsmaßnahmen der Radrouten werden im kommenden Jahr fertiggestellt. Ab dann soll für die Region und die dort lebenden Menschen ein Wertschöpfungsfaktor spürbar werden. Deshalb wird parallel zur momentan laufenden Radrouten-Optimierung eine touristische Angebots- und Produktentwicklung sowie eine Besucherlenkung umgesetzt.