Grenzüberschreitende Verkehrsverbindungen zwischen Deutschland und Polen

17. Juli 2013 zur Übersicht

Schlechter als zu Zeiten des Kalten Kriegs

Pressegespräch mit den Europa-Abgeordneten aus dem Verkehrsausschuss:

Michael Cramer (Bündnis90/Die Grünen)
Said El Khadraoui (S&D)
Boguslaw Liberadzki (S&D)
Gesine Meißner (FDP)

Mittwoch, 17. Juli 2013, 13.15 Uhr
Europäisches Haus Berlin, Unter den Linden 78

Auch nach mehr als zwei Jahrzehnten Arbeit an den Transeuropäischen Verkehrsnetzen (TEN-T) ist Europa noch nicht zusammengewachsen. Besonders die Verbindungen zwischen West und Ost sind nach wie vor lückenhaft. Im grenzüberschreitenden Bahnverkehr zwischen Deutschland und Polen sind die Verbindungen heute sogar schlechter als zu Zeiten des Kalten Krieges. So gab es im Jahr 1972 täglich 18 Zugpaare im Fernverkehr zwischen den beiden Nachbarländern, heute sind es nur sechs. Von den fünf grenzüberschreitenden Schienenstrecken wurde bisher einzig jene zwischen Berlin und Warschau ausgebaut; eine weitere Sanierung ist lediglich geplant.

Eine Delegation des Verkehrsausschusses des Europäischen Parlaments wird vom 15. bis 17. Juli 2013 in Polen und Deutschland unterwegs ein, um sich vor Ort einen Eindruck von der aktuellen Situation und den anstehenden Herausforderungen zu machen. Die Europa-Abgeordneten werden hochrangige Vertreter aus Politik und Wirtschaft in beiden Ländern treffen. Während einer Zugfahrt von Stettin über Angermünde nach Berlin werden die Probleme des grenzüberschreitenden Bahnverkehrs diskutiert. Den Abschluss des Delegationsprogramms bildet eine Diskussion mit dem Verband Deutscher Verkehrsunternehmen am 17. Juli 2013 im Europäischen Haus Berlin.

Zuvor werden die Europa-Abgeordneten in einem Pressegespräch von ihren Eindrücken berichten und die Herausforderungen zur Verbesserung des grenzüberschreitenden Verkehrs zwischen Ost und West benennen.

Bitte melden Sie sich kurz und formlos zu dem Pressegespräch an (presse-berlin@ep.europa.eu), dies erleichtert die Organisation.