Autodämmerung? Über die Zukunft der individuellen Mobilität

19. November 2017 zur Übersicht

"Das Forum" des rbb Inforadios, gesendet am 19.11.2017

Einst war das Auto der "Deutschen liebstes Kind", Statussymbol, emotionaler Bezugspunkt,  Unabhängigkeitsversprechen. Jetzt kommt es aus den Schlagzeilen nicht mehr heraus. Erleben wir das vorschnelle Ende einer Ära? Oder eher einen überfälligen Aufbruch zu neuen Ufern? Darüber diskutiert Harald Asel mit seinen Gästen.

Manipulierte Abgaswerte, Klagen über Dauerstau in den Innenstädten, Androhung von Fahrverboten: 2017 wurde in Deutschland ausgiebig über die Zukunft des Autos diskutiert. Die umsatzstärkste Branche in Deutschland war lange Jahre Garant für Arbeitsplätze und sozialen Frieden. Aber stellt sie sich heute auch den aktuellen Herausforderungen? Ist Elektromobilität der Schlüssel zu emissionsarmem Fahren? Oder soll sich nur an den gewohnten Strukturen der individuellen Mobilität nichts ändern? Wie sieht es mit koordinierter Nutzung unterschiedlicher Transportmittel aus? Zeigt sich bereits ein grundsätzlicher Wertewandel in den Erwartungen der Konsumenten? Und welche gesellschaftlichen Machtfragen sind damit verbunden?

Am Horizont erscheint bereits das fahrerlose Auto der Zukunft: was heißt das für den hochgradig emotional besetzten Mythos rund um das eigene Gefährt?

Darüber diskutieren:

Michael Cramer
MdEP (Bündnis 90/Die Grünen), bis 2017 Vorsitzender des Ausschusses für Verkehr und Tourismus

Dr. Joachim Damasky
Geschäftsführer Technik und Umwelt im Verband der Automobilindustrie  (VDA)

Prof. Dr.  Andreas Knie
Leiter der Forschungsgruppe Wissenschaftspolitik am Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung, Leibniz-Institut

Der in der Ankündigung der Veranstaltung erwähnte Vertreter des ADAC Berlin-Brandenburg, Volker Krane, konnte leider nicht teilnehmen.

Aufzeichnung einer öffentlichen Veranstaltung der Leibniz-Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit Inforadio (rbb) vom 15.11.2017.

Quelle

Der Podcast zum Nachhören der Diskussion